Unsere Modellstraßenbahnanlagen Magdeburg und Schönebeck

Die Anlagenteile

Die historisch gewachsenen Stadtlandschaften, wie Herrenkrug, Heumarkt, Elbebrücken oder Großer Werder, stehen im Mittelpunkt der modular aufgebauten Vereinsanlage der Magdeburger Straßenbahnfreunde e. V. und wurden vom Verein schon mehrmals in der Öffentlichkeit präsentiert:

 

Vorort-Bahn

Die Vorort-Bahn nach Schönebeck

Schönebeck war bis 1969 Endpunkt der Magdeburger Vorortbahnen. In den Jahren von 1926 bis 1945 führten die Straßenbahngleise noch durch die Salzer Straße bis zum Bahnhof. Nach 1945 endeten sie dann bereits am Polizeiamt in einer Kuppelendstelle. Lediglich ein kurzer Abschnitt über den Marktplatz bis zum Salzturm blieb seit dem als Betriebsstrecke und Abstellgleis erhalten ...

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Anna-Ebert-Brücke

Die Brücken

Die historisch gewachsenen Stadtlandschaften, wie Herrenkrug, Heumarkt, Elbebrücken oder Großer Werder, stehen im Mittelpunkt der modular aufgebauten Vereinsanlagen und wurden vom Verein schon mehrmals in der Öffentlichkeit präsentiert. 

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Herrenkrug

Der „neue“ Herrenkrug

Da der Anlagenteil Herrenkrug als eines unserer ersten Geländestücke mit gebrauchten Materialien aus DDR-Zeiten gebaut wurde, erwies es sich durch seine enormen Maße von 2,25 x 1,2m recht bald als transporthinderlich. Als sich im letzten Jahr dann auch noch knackende Geräusche einmischten, wußten wir, daß ein Neubau in nächster Zeit wohl unvermeidlich sein würde.

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Sternbrücke

Der Sternbrücken-Zug

Pünktlich zum Stadtjubiläum „Magdeburg 12Hundert“ und zeitgleich mit der feierlichen Wiedereröffnung der vor 60 Jahren zerstörten Sternbrücke konnten die Magdeburger Straßenbahnfreunde e. V. am 1. Mai 2005 ihr bis dahin größtes Anlagenprojekt  erstmals einer interessierten Öffentlichkeit präsentieren: Den mehr als 6,00 m langen historischen Sternbrückenzug im Modell – im Gegensatz zum wiederhergestellten großen Vorbild wie einst mit einer die Elbe überquerenden Straßenbahntrasse, die heute viele Magdeburger und Besucher unserer Stadt zu Recht vermissen.

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Eierkuchen

Magdeburg-Nord

Übe die Lübecker Straße führt die Strecke zum "Eierkuchen" und zum ehem. Betriebshof Neustadt, von dem heute nur noch die Haupthalle übrig ist. Dort zweigt sich die Strecke auf - zur Wendeschleife "Zoo" (Robert-Meyer-Straße) bis hin zur ehem. Kuppelendstelle Rothensee, und zum Großwohngebiet Neustädter See mit seinen Plattenbauten.

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Die Technik

In der 1200-jährigen Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts befahren elektrische Straßenbahnen bereits seit mehr als 100 Jahren ein ausgedehntes Streckennetz mit zahlreichen interessanten Vorbildmotiven, die für die ca. 20 Vereinsmitglieder in den zurückliegenden 15 Jahren immer wieder neue Ideen zum Nachbau im Maßstab 1:87 geliefert haben.  Neben markanten Straßen, Plätzen und Flussüberquerungen aus der eigenen Heimatstadt sowie den Nachbildungen historischer Straßenbahnbetriebshöfe in Westerhüsen und in der Neuen Neustadt sind im Modell auch div. Streckenabschnitte wiedererstanden, die es beim großen Vorbild schon längst nicht mehr gibt – so zur Nachbarstadt Schönebeck an der Elbe oder zum Rotehorn. Nahezu alle Anlagenmodule, die auf Grund genormter Plattenübergänge zahlreiche Ausstellungsvarianten in den unterschiedlichsten Anlagengrößen von 0,80 x 1,20 m bis zu 15,00 x 25,00 m ermöglichen, wurden hinsichtlich ihrer großen Vorbilder in der Zeit um 1970 (Epoche III) angesiedelt, womit zugleich ein recht unterschiedlicher Fahrzeugeinsatz ermöglicht werden kann.

Zum Einsatz kommen fast ausschließlich Straßenbahnfahrzeuge nach konkreten Magdeburger Vorbildern, die überwiegend aus Bausätzen und Fertigmodellen einschlägiger Hersteller, wie Herrmann & Partner, BEKA oder Halling (bzw. Wiener Linien) entstanden sind, darunter auch zahlreiche Frisuren, Um- oder Eigenbauten aus den eigenen „Werkstätten“ der Magdeburger Modellbauer. 

Gefahren wird grundsätzlich über eine voll funktionstüchtige elektrische Oberleitung mittels Schleifbügel sowie nach wie vor im „klassischen“ analogen Betrieb über einzelne Bedienpulte mittels Handschalter. In den zurückliegenden Jahren war die Anlage neben regelmäßigen Messen und Ausstellungen in Magdeburg u.a. in Dortmund, Leipzig, Bremen und Sinsheim zu sehen.