Ausbau des Streckennetzes in Magdeburg in den 20-er Jahren

Reges Interesse bekunden die Magdeburger besonders in der damaligen Zeit der verkehrstechnichen Entwicklung. Vor der Wagenmitte befindet sich der Herr Inspektor.

Mit zunehmender Bevölkerung wurde auch der Ausbau der verkehrstechnischen Anbindung der peripher gelegenen Stadtteile notwendig. Am Freitag, dem 3. September 1926, fand die erste Probefahrt und am 8. September die Eröffnung der neuen Straßenbahnlinien 12 und 14 von Magdeburg über Südost nach Schönebeck statt. Beide Linien verkehrten abwechselnd im 15-Minuten-Takt.

Am 6. September 1926 hatte man die Straßenbahnstrecke zwischen Magdeburg und Schönebeck feierlich eröffnet.
Die als Vorortbahn in Btrieb genommene Straßenbahnlinie erhielt die Nummer 14. Bis zu diesem Eröffnungstermin hatte es Jahre gedauert bis endlich die Vorortbahn vom Zentrum Magdeburgs durch die Vororte Fermersleben, Salbke und Westerhüsen nach Schönebeck rollen konnte. Vorher konnten nur Teilstrecken eingerichtet werden.

Ab 21. 04.1926 pendelte bereits die Bahn zwischen Westerhüsen und Frose. Diese Teilstrecketrug die Linien-Nummer 13. Aus diesem Grunde erhielt die fertige Linie von Magdeburg nach Schönebeck die Nr. 14.